Aktuelles, Homöopathie

Maskerade

Tagpfauenauge

Geschichte

Masken haben in allen Kulturen eine lange Tradition. Die älteste Maske ist ca. 11.000 Jahre alt und stammt aus Israel. Masken wurde für spezielle Gelegenheiten wie Hochzeit, Tod oder auch für die Ernte gefertigt und getragen. Bei diesen Ritualen übernahmen die Träger der Maske die Rolle der dargestellten Figur.

Später verwendete man im Theater Masken, um die Charaktere der Rollen besser darzustellen. Dadurch konnten auch die Zuschauer in den letzten Reihen die Handlung verfolgen.

Im 17. und 18. Jh. wurden Masken als Strafe verwendet. Eine sogenannte Schandmaske entlarvte den Täter in der Gemeinschaft als Ehebrecher oder anderen Gesetzesbrecher.

Im Schutz der Maske konnten die Adligen unerkannt an Maskenbällen teilnehmen und sich unter’s Volk mischen. Die Kehrseite war aber, dass Menschen mit weniger guten Absichten maskiert ihr Unwesen treiben konnten.

Auch bei Seuchen wie der Pest trugen Ärzte eine Maske. Die Schnabelmaske enthielt wirksame Duftstoffe, die vor der Erkrankung schützen sollten. Es ist umstritten, ob diese Masken ihren Zweck erfüllten. Viele Ärzte flüchteten lieber als sich der Krankheit auszusetzen.

Renaissance der Maske

Corona sei Dank erleben wir eine Renaissance der Maske. Haben Sie sich schon mal gefragt welche Rolle Sie mit dem Tragen dieser Maske übernehmen?

Wir wissen nicht so recht, ob sie nützt oder schadet – das weiss ja nicht mal die Regierung – aber wir gehorchen. Gesetz ist Gesetz und unser Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz wird zumindest teilweise gestillt.

Ich höre aber von Menschen, die durch das tägliche Tragen von Masken Beschwerden haben wie Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot und vieles mehr. Sie atmen tagtäglich ihre gesamte Abluft ein.

Eine deutschlandweite, repräsentative Studie zu den Mund-Nasenschutz-Verordnungen zeigt, dass jetzt schon ca. 60% der Menschen sich belastet fühlen und Folgen davon tragen. Sie ziehen sich zurück, um den Mundschutz zu vermeiden, sie sagen Arzttermine ab und ihre bestehenden gesundheitlichen Probleme verstärken sich. Nicht nötig zu erwähnen, dass psychische Probleme massiv zugenommen haben. (Mehr dazu in diesem interessanten Beitrag: Der Maskenzwang ist verantwortlich für schwere psychische Schäden und die Schwächung des Immunsystems)

Was aber noch viel schlimmer ist, der Mensch wird als Gefahr wahrgenommen. Einerseits weil er mich ohne Maske mit Corona infizieren könnte und mit Maske ist nicht erkenntlich um welche Art Mensch es sich handelt und was seine Absichten sind. Ob mit oder ohne Maske, mein Mitmensch ist seit dem 16. März ein potentieller Feind.

Ich frage Sie: Wollen Sie wirklich in einer gesichtslosen, anonymen, unpersönlichen, kranken Gesellschaft leben? Eine Gesellschaft in der Sie nicht erkennen, ob Ihr Vis-à-Vis glücklich, traurig, wütend, ehrlich oder bösartig ist? Wo keine Herzlichkeit und menschliche Wärme mehr spür- und sichtbar ist? Gerade im Gesicht lässt sich soviel über einen Menschen ablesen.

Masken gehören an die Fasnacht oder in den Operationssaal, sollten aber nicht unser tägliches Brot werden. Abstand wahren, Hände waschen, Massenansammlungen von Menschen vermeiden sind Massnahmen die helfen können. Aber lassen wir doch diese krankmachende Maskerade!

Das Verlangen nach einer Maske in der Homöopathie

Übrigens, in der Homöopathie haben wir eine Schmetterlingsarznei, das Tagpfauenauge, die bei Kindern verwendet werden kann, die es lieben sich zu verkleiden und die insbesondere Zwei-Gesichter-Masken mögen. Das lässt eine Furcht vor drohender Gefahr erkennen. In der Tat spannt das Tagpfauenauge die Flügel bei Gefahr aus, um den Feind mit seinen grossen «Augen» zu beeindrucken.